Nooh Al_jaseri
Generalsekretär der Initiative
Die Jemenitische Initiative für Frieden und Entwicklung ist eine unabhängige jemenitische zivilgesellschaftliche Allianz. Sie überschreitet bewusst politische, religiöse, regionale und ideologische Trennlinien und vereint Persönlichkeiten aus Zivilgesellschaft, Medien, Menschenrechtsarbeit, Wissenschaft, Wirtschaft und Friedensforschung – sowohl im Jemen als auch in der Diaspora.
Im Rahmen internationaler Dialog- und Konferenzformate – darunter Begegnungen und friedenspolitische Gespräche in Salzburg – setzt sich die Initiative dafür ein, jemenitische Stimmen mit europäischen und internationalen Partnern in einen konstruktiven Austausch zu bringen.
Uns verbindet die Überzeugung, dass nachhaltiger Frieden nicht durch militärische Dominanz, Ausschluss oder Gewalt entsteht, sondern ausschließlich durch Dialog, gegenseitige Anerkennung und realistische politische Lösungen.
Hinter unserer Initiative steht ein engagiertes Team, das sich gemeinsam für Frieden, Dialog und nachhaltige Entwicklung im Jemen einsetzt.
Generalsekretär der Initiative
Leiter des Redaktionsteams
Finanzverantwortlicher
Technischer Leiter
Redaktionsteam
Medien und Kommunikation
Technisches Team
Redaktionsteam
Redaktionsteam
Redaktionsteam
Konferenzkoordinatorin
Redaktionsteam
Redaktion und Finanzteam
Organisationsteam
Wir arbeiten unabhängig, inklusiv und dialogorientiert. Unsere Initiative sucht den Austausch mit allen relevanten Akteuren – ohne Vorbedingungen und ohne parteipolitische Bindung.
Grundlage unserer Arbeit sind die universellen Menschenrechte, das humanitäre Völkerrecht und die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz. Wir lehnen Despotismus, politische Gewalt und jede Form struktureller Diskriminierung entschieden ab.
Unser Ansatz folgt einer schrittweisen, realpolitischen Logik: Wir setzen auf konkrete Teillösungen, die Vertrauen schaffen und in langfristige politische Vereinbarungen münden.
Ein sicherer, gerechter und geeinter Jemen – ein moderner Zivilstaat, der rechtsstaatliche Prinzipien wahrt, die Würde aller Bürgerinnen und Bürger schützt und das staatliche Gewaltmonopol ausübt.
Förderung eines inklusiven Friedensprozesses durch Dialog, Versöhnung und internationale Zusammenarbeit – sowie die Stärkung der jemenitischen Zivilgesellschaft und Unterstützung humanitärer Initiativen vor Ort.
Unser Ziel ist es, die Initiative als gemeinsame Plattform für all jene zu etablieren, die daran glauben, dass Freiheit ein Recht ist, Gleichheit eine Notwendigkeit darstellt und Gerechtigkeit die Grundlage dauerhaften Friedens bildet.
Gemeinsam mit österreichischen und internationalen Partner:innen arbeiten wir an tragfähigen politischen Lösungsansätzen im Einklang mit bestehenden UN-Rahmen, anerkannten Dialogprozessen und den Grundprinzipien eines inklusiven Friedens für den Jemen.
Die in Salzburg geführten Gespräche verstehen wir dabei als Teil eines breiteren Bemühens, vertrauensbildende Maßnahmen, politische Vermittlung und zivilgesellschaftliche Beteiligung enger miteinander zu verbinden.
Zu unseren konkreten Zielsetzungen gehören:
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass lokale und zivilgesellschaftliche Initiativen häufig dort Fortschritte erzielt haben, wo internationale Prozesse stagnierten – etwa bei Gefangenenaustauschen, der Öffnung von Straßen und humanitären Korridoren sowie lokalen Mediations- und Deeskalationsprozessen.
Nachhaltige Lösungen entstehen aus der Gesellschaft selbst – nicht ausschließlich aus formalen Abkommen. Unsere Arbeit knüpft bewusst an diese Erfahrungen an.
Wir fördern Gesprächsformate, die relevante Akteure zusammenbringen – von zivilgesellschaftlichen Organisationen bis hin zu Entscheidungsträgern – um tragfähige Lösungen zu ermöglichen.
Durch enge Zusammenarbeit mit Partnern im Jemen stellen wir sicher, dass Initiativen reale Bedürfnisse widerspiegeln und langfristig wirken.
Unsere Positionen basieren auf Analyse, Forschung und Expertise. Wir arbeiten mit Institutionen und Think Tanks zusammen, um belastbare Empfehlungen zu entwickeln.
Wir setzen uns für eine sachliche Internationalisierung der Jemen-Frage als humanitäres und sicherheitspolitisches Anliegen ein – jenseits geopolitischer Stellvertreterkonflikte.
Dabei fördern wir gemeinsame Interessen (Sicherheit, Schifffahrt, Terrorismusbekämpfung, Stabilität), einen kohärenten national-internationalen Verhandlungsrahmen, gezielte Investitionen in neutrale lokale Initiativen sowie Anreizstrukturen für politische Lösungen statt reiner Sanktionslogik.
Salzburg verstehen wir in diesem Zusammenhang als einen geeigneten Ort für Dialog, Vermittlung und internationale Kooperation – einen Ort, an dem politische, wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Perspektiven in einem geschützten Rahmen zusammengeführt werden können.
Ausblick: Unser Ziel ist kein kurzfristiger Waffenstillstand ohne Perspektive, sondern ein tragfähiger Friedensprozess, der den Krieg beendet, staatliche Institutionen wieder aufbaut und einen repräsentativen Staat für alle Bürgerinnen und Bürger ermöglicht. Österreich sehen wir dabei als wichtigen Partner – als neutrales Land mit Erfahrung in Dialog, Vermittlung und internationaler Kooperation.
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