Über uns

Wer wir sind

Die Jemenitische Initiative für Frieden und Entwicklung ist eine unabhängige jemenitische zivilgesellschaftliche Allianz. Sie überschreitet bewusst politische, religiöse, regionale und ideologische Trennlinien und vereint Persönlichkeiten aus Zivilgesellschaft, Medien, Menschenrechtsarbeit, Wissenschaft, Wirtschaft und Friedensforschung – sowohl im Jemen als auch in der Diaspora.

Im Rahmen internationaler Dialog- und Konferenzformate – darunter Begegnungen und friedenspolitische Gespräche in Salzburg – setzt sich die Initiative dafür ein, jemenitische Stimmen mit europäischen und internationalen Partnern in einen konstruktiven Austausch zu bringen.

Uns verbindet die Überzeugung, dass nachhaltiger Frieden nicht durch militärische Dominanz, Ausschluss oder Gewalt entsteht, sondern ausschließlich durch Dialog, gegenseitige Anerkennung und realistische politische Lösungen.

Unser Team

Hinter unserer Initiative steht ein engagiertes Team, das sich gemeinsam für Frieden, Dialog und nachhaltige Entwicklung im Jemen einsetzt.

Teammitglied 6

Nooh Al_jaseri

Generalsekretär der Initiative

Teammitglied 3

Dr. ADEL Al SHUGAA

Leiter des Redaktionsteams

Teammitglied 2

Basheer Al-Tashi

Finanzverantwortlicher

Teammitglied 1

Ahmed Alqumairi

Technischer Leiter

Teammitglied 4

Mohammed Al-Maliki

Redaktionsteam

Teammitglied 5

Amal Abdullah saleh

Medien und Kommunikation

Teammitglied 7

Eng.Mohammed Quaibl

Technisches Team

Teammitglied 8

Dr.Mohammed Al salahi

Redaktionsteam

Teammitglied 9

Mousa Abdullah Qasem

Redaktionsteam

Teammitglied 10

Dr.Shadi Khosrouf

Redaktionsteam

Teammitglied 11

MEng. Hadwig Soyoye-Rothschädl

Konferenzkoordinatorin

Teammitglied 12

Adel Al-Salihy

Redaktionsteam

Teammitglied 13

Dr.Safa Muthana

Teammitglied 14

Nadia Al-Naggar

Redaktion und Finanzteam

Teammitglied 15

Galal Al-Halali

Organisationsteam

Unsere Arbeitsweise

Wir arbeiten unabhängig, inklusiv und dialogorientiert. Unsere Initiative sucht den Austausch mit allen relevanten Akteuren – ohne Vorbedingungen und ohne parteipolitische Bindung.

Grundlage unserer Arbeit sind die universellen Menschenrechte, das humanitäre Völkerrecht und die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz. Wir lehnen Despotismus, politische Gewalt und jede Form struktureller Diskriminierung entschieden ab.

Unser Ansatz folgt einer schrittweisen, realpolitischen Logik: Wir setzen auf konkrete Teillösungen, die Vertrauen schaffen und in langfristige politische Vereinbarungen münden.

Unsere Vision

Ein sicherer, gerechter und geeinter Jemen – ein moderner Zivilstaat, der rechtsstaatliche Prinzipien wahrt, die Würde aller Bürgerinnen und Bürger schützt und das staatliche Gewaltmonopol ausübt.

Unsere Mission

Förderung eines inklusiven Friedensprozesses durch Dialog, Versöhnung und internationale Zusammenarbeit – sowie die Stärkung der jemenitischen Zivilgesellschaft und Unterstützung humanitärer Initiativen vor Ort.

Unsere Ziele

Unser Ziel ist es, die Initiative als gemeinsame Plattform für all jene zu etablieren, die daran glauben, dass Freiheit ein Recht ist, Gleichheit eine Notwendigkeit darstellt und Gerechtigkeit die Grundlage dauerhaften Friedens bildet.

Gemeinsam mit österreichischen und internationalen Partner:innen arbeiten wir an tragfähigen politischen Lösungsansätzen im Einklang mit bestehenden UN-Rahmen, anerkannten Dialogprozessen und den Grundprinzipien eines inklusiven Friedens für den Jemen.

Die in Salzburg geführten Gespräche verstehen wir dabei als Teil eines breiteren Bemühens, vertrauensbildende Maßnahmen, politische Vermittlung und zivilgesellschaftliche Beteiligung enger miteinander zu verbinden.

Zu unseren konkreten Zielsetzungen gehören:

  • ein umfassender Waffenstillstand an allen Fronten,
  • der Beginn eines inklusiven politischen Prozesses im Interesse des jemenitischen Volkes,
  • der Aufbau eines zivilen, demokratischen Rechtsstaates (Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit, soziale Gerechtigkeit),
  • die verfassungsrechtliche Gleichstellung aller Bürger:innen,
  • die Stärkung von Jugend, Frauen und marginalisierten Gruppen,
  • die Bekämpfung von Korruption und Despotismus,
  • der Aufbau belastbarer Brücken zu nationalen, regionalen und internationalen Partnern.

Warum zivilgesellschaftliche Initiativen entscheidend sind

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass lokale und zivilgesellschaftliche Initiativen häufig dort Fortschritte erzielt haben, wo internationale Prozesse stagnierten – etwa bei Gefangenenaustauschen, der Öffnung von Straßen und humanitären Korridoren sowie lokalen Mediations- und Deeskalationsprozessen.

Nachhaltige Lösungen entstehen aus der Gesellschaft selbst – nicht ausschließlich aus formalen Abkommen. Unsere Arbeit knüpft bewusst an diese Erfahrungen an.

Internationaler Dialog

Wir fördern Gesprächsformate, die relevante Akteure zusammenbringen – von zivilgesellschaftlichen Organisationen bis hin zu Entscheidungsträgern – um tragfähige Lösungen zu ermöglichen.

Lokale Partnerschaften

Durch enge Zusammenarbeit mit Partnern im Jemen stellen wir sicher, dass Initiativen reale Bedürfnisse widerspiegeln und langfristig wirken.

Evidenzbasierter Ansatz

Unsere Positionen basieren auf Analyse, Forschung und Expertise. Wir arbeiten mit Institutionen und Think Tanks zusammen, um belastbare Empfehlungen zu entwickeln.

Unser Ansatz im internationalen Kontext

Wir setzen uns für eine sachliche Internationalisierung der Jemen-Frage als humanitäres und sicherheitspolitisches Anliegen ein – jenseits geopolitischer Stellvertreterkonflikte.

Dabei fördern wir gemeinsame Interessen (Sicherheit, Schifffahrt, Terrorismusbekämpfung, Stabilität), einen kohärenten national-internationalen Verhandlungsrahmen, gezielte Investitionen in neutrale lokale Initiativen sowie Anreizstrukturen für politische Lösungen statt reiner Sanktionslogik.

Salzburg verstehen wir in diesem Zusammenhang als einen geeigneten Ort für Dialog, Vermittlung und internationale Kooperation – einen Ort, an dem politische, wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Perspektiven in einem geschützten Rahmen zusammengeführt werden können.

Ausblick: Unser Ziel ist kein kurzfristiger Waffenstillstand ohne Perspektive, sondern ein tragfähiger Friedensprozess, der den Krieg beendet, staatliche Institutionen wieder aufbaut und einen repräsentativen Staat für alle Bürgerinnen und Bürger ermöglicht. Österreich sehen wir dabei als wichtigen Partner – als neutrales Land mit Erfahrung in Dialog, Vermittlung und internationaler Kooperation.